Freerides-Spot Pengelstein

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Freerides-Spot Pengelstein

Geschrieben von: martini
Samstag, den 15. Januar 2011 um 13:28 Uhr
Ein Blick in alte Skiatlanten verrät, dass Kitzbühel schon lange vor dem Beginn der Freeride Ära als top Tiefschnee-Revier gehandelt wurde. Daran hat sich auch im Zeitalter der breiten Latten nichts geändert. Viele Powder-Lover zieht es für lange Turns ans Kitzbüheler Horn oder an die Hänge des Steinbergkogels. Dringt man tiefer in das weitläufige Skigbiet zwischen der Gamsstadt und dem Salzburgischen Mittersill ein, so gelangt man unweigerlich an den Pengelstein, ein weiteres Teilgebiet mit großem Freeride Potential.

Ein Blick in alte Skiatlanten verrät, dass Kitzbühel schon lange vor dem Beginn der Freeride Ära als top Tiefschnee-Revier gehandelt wurde. Daran hat sich auch im Zeitalter der breiten Latten nichts geändert. Viele Powder-Lover zieht es für lange Turns ans Kitzbüheler Horn oder an die Hänge des Steinbergkogels. Dringt man tiefer in das weitläufige Skigbiet zwischen der Gamsstadt und dem Salzburgischen Mittersill ein, so gelangt man unweigerlich an den Pengelstein, ein weiteres Teilgebiet mit großem Freeride Potential.

Viele der Runs rund um den Pengelstein sind gut einzusehen und auch leicht erreichbar. Bestens geeignet also für Ortunkundige. Zum morgendlichen Warm-Up bieten sich die Hänge an der Ostseite an. Bei der Auffahrt mit der Kasereckbahn kann man die unterschiedlichen Varianten bereits sehen. Direkt unter dem Lift bilden tief eingeschnittene Bachbetten einen wahren Natur-Playground für Pipe-Liebhaber. Wer für den Adrenalin-Kick höhere Cliffs bevorzugt, findet diese ebenfalls an der Ostseite oben am Jufenkamm zwischen Pengelstein und Silberstubenlift. Das mittelsteile Gefälle ist wie geschaffen für „smoothe“ Landungen.

Unterhalb der 3S-Gondel, die den Pengelstein mit dem Jochberger Skigebiet verbindet, sind bei guter Schneelage Off-Piste-Talabfahrten durch den Saukasergraben bis nach Jochberg möglich. Alternativ zieht man nach dem ersten Steilstück nach rechts und traversiert zum Hochsaukaser-Sessellift hinüber. Etwas Vorsicht ist allerdings geboten. Starker Wind verfrachtet häufig auch größere Schneemengen in die Flanke, wodurch sich gelegentlich unerwartete Lawinen lösen.

Etwas abgelegener sind die Hänge auf dem Weg zum Schwarzkogel. Biegt man nach der Traverse links ab, gelangt man wieder zum Hochsaukaserlift zurück. Westseitig findet man auf den Hängen nach Aschau unterschiedliche Varianten über Almwiesen und Waldlichtungen in den Oberen Grund. Von Aschau aus fährt der Skibus zurück zur Pengelstein Talstation, wo man sich am besten bereits morgens einen Busfahrplan sichern sollte.

Den skifahrerischen Höhepunkt im Pengelstein Gebiet stellen die Flanken des 2030 Meter hohen Schwarzkogel Gipfels dar, der in alle Richtungen befahren werden kann. Die Nordostflanke immer im Blick, kann man sich schon beim 30-40 minütigen Aufstieg über den Grat seine Line durch die steile Nordostflanke raus suchen. Auf der sonnigen Südseite eröffnen sich nach dem steilen Anfangsstück weite Almwiesn bis hinunter in den Saukasergraben.

Bei Schneefall und Nebel hat man in der Regel die besten Sichtverhältnisse im Wald unter dem Pengelstein II Sessellift. Hier ist Treeskiing angesagt und wer sucht, wird im Wald auch das einen oder andere kleinere Cliff finden. Somit muss man selbst an Bad Weather Days nicht ganz auf Freeriden verzichten.

Der Pengelstein bietet kein extremes Terrain, insgesamt aber genug Möglichkeiten, um ein zwei Tage richtig Spaß zu haben. Und wer dann noch mehr möchte, kann ja anschließend die anderen Teilgebiete des Kitzbüheler Skigebietes erkunden.

www.kitzalps.com

www.bergbahnen-kitzbuehel.at

www.kitzbuehel.com